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Köthen: Wer hilft mir, wenn ich in Gefahr bin? Wohin wende ich mich oder wie kann ich Gefahr ganz und gar abwehren? Diesen und vielen ähnlichen Fragen nachzugehen, war am Dienstag Ziel des Tages der Gefahrenabwehr auf dem Köthener Marktplatz. Nachdem im letzten Jahr der Auftakt diese Informationstages in Bitterfeld stattfand, haben sich in diesem Jahr das Polizeirevier und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld zusammengeschlossen und bei zahlreichen Organisationen Unterstützung gefunden. Höhepunkt der Veranstaltung war unumstritten der realitätsnah inszenierte Autounfall mit 3 schwerverletzten Personen. Nicht nur die Feuerwehr, natürlich auch Rettungsdienste waren wie auch im wahren Leben zügig vor Ort. Da die Insassen des Autos noch im Fahrzeug eingeklemmt waren, mussten sie zunächst von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden, bevor sie von Sanitätern und Notarzt behandelt werden konnten. Dass das Engagement solcher meist ehrenamtlicher Helfer einmal demonstriert wird, ist ebenfalls ein wichtiges Ziel einer solchen Veranstaltung. War die Resonanz im vergangenen Jahr nicht ganz so hoch wie erhofft, wurde sie in diesem Jahr fast übertroffen. Um die 2000 Interessierte schlenderten über den Marktplatz und informierten sich an den zahlreichen Ständen. Und es sollen noch mehr werden. Vielleicht dann im nächsten Jahr zum Tag der Gefahrenabwehr in Zerbst. [rbwAKTUELL 23.06.10]
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