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Bitterfeld-Wolfen: Seit Ende August diesen Jahres hat das unter anderem von der Akademie der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit „Vielfalt tut gut“ initiierte Programm „Kunstwelten“ den Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit noch mehr kulturellem Leben gefüllt. Vorrangig in Bitterfeld-Wolfen wurde es erfolgreich umgesetzt. Vom 19. bis zum 23. Oktober ging das Programm dann mit einem Tanzworkshop, der unter dem Leitsatz „..wenn Musik Emotionen weckt, die Musik nicht allein befriedigen kann...“ von Tänzerin und Choreografin Lotte Rudhart durchgeführt wurde, langsam in die finale Phase über. 5 Tage lang erlernten Schülerinnen des Heinrich-Heine Gymnasiums einzigartige Solos, Duette und Gruppenperformances. Diese Tanzwerkstatt gipfelte schließlich in einem Tanzfest am 03. November im Industrie- und Filmmuseum, bei dem die Mädchen ihre Darbietungen mit faszinierenden Licht- und Klangeffekten vorführten.
Der große Special Guest des Abends war Arila Siegert. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und gehört in der heutigen Zeit zu den wichtigsten Vertreterinnen des deutschen Ausdruckstanzes. Auf dem Tanzfest präsentierte sie ihr eindrucksvolles Solo zu Maurice Ravels über 10- minütigen Stück „Bolero“.
Mit einer lockeren Gesprächrunde klang der Abend aus. Lotte Rudhart war sichtlich erleichtert, dass ihre Schützlinge ihre Sache so gut gemacht haben, immerhin lag zwischen dem Workshop und der Abschlussaufführung eine Woche. Die Arbeit mit den Schülerinnen hat ihr viel Spaß gemacht.
13 von insgesamt 15 Projekten des Programms „Kunstwelten“ im Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurden bereits erfolgreich durchgeführt, die letzten Beiden folgen im neuen Jahr. Das Große „Kunstwelten“- Abschlussfest mit allen beteiligten Künstlern und Schülern findet aber schon am 12. November statt. Ab 18 Uhr werden alle entstandenen Stücke, Kompositionen, Filme, Tanzperformances, Collagen und Mailart im Christophorushaus Wolfen noch einmal dargestellt.
[rbwAKTUELL 19.11.09]
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