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Dessau-Roßlau: Zum 7. Mal veranstaltete die Stadt Dessau ihr berühmtes Leopoldsfest, in Gedenken an den Fürsten Leopold I. Bei strahlenden Sonnenschein und Rekordtemperaturen waren zahlreiche Menschen erschienen um sich von den bunten Kostümen der Darsteller beeindrucken zu lassen. Nicht nur das schöne Wetter lockte die Besucher das gesamte Wochenende über zum 7. Leopoldsfest nach Dessau-Roßlau, sondern auch die lebhaft dargestellten Erinnerungen an vergangene Zeiten. Wie es zu dem Namen Leopoldsfest gekommen ist, erkläre Vereinsmitglied Dirk Haja. Da Fürst Leopold bzw. sein Darsteller wegen eines Bundeswehreinsatzes im Ausland, leider nicht selbst anwesend seine konnte, nahm sein ganzer Hofstaat diesen Platz auf der Bühne ein und beobachtete die traditionellen Aufmärsche uniformierter Soldaten, den Ausruf des Turmwächters um Punkt 11.00 Uhr und die Gewehrschüsse zu Ehren Leopolds.
Unter den Hofstaat mit prächtigen Kleidern und Uniformen mischten sich auch Zöglinge, die anlässlich des Festes, herausgeputzt, ein schönes Bild ergaben. Trotz des schon länger zurückliegenden Zusammenschlusses von Dessau und Roßlau sind Themen wie das Stadtfest betreffend noch weitgehend differenziert.Aber nicht nur wegen des Programms kam das gemeine Volk nach Dessau-Roßlau. Verlockend waren auch die vielen Stände des mittelalterlichen Marktes oder das Spätshoppen bis in die Nacht hinein im naheliegnden Einkaufscenter. In seiner Festrede bedankte sich Oberbürgermeister Klemens Koschig bei den engagierten Vereinen, die tatkräftig mitgearbeitet haben, um dieses Fest auf die Beine zu stellen. Eingeladene Delegationen aus umliegenden Städten aber auch aus den Partnerstädten Dessau-Roßlau`s bereicherten mit ihrer Anwesenheit das Leopoldsfest. Unterdessen ist auch dieses Stadtfest bei den Einwohnern und Gästen angekommen, und so darf man davon ausgehen, dass die Feier zu Ehren Leopolds des I. ihre Fortsetzung findet, hoffentlich dann auch mit dem Fürsten höchstpersönlich
[rbwAKTUELL 11.07.10]
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