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Die Minerva auf dem "Roten Gebäude"
Köthen: In der Hochschule Anhalt wurde am 24. April im roten Gebäude ein Vortrag gehalten. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „800 Jahre Anhalt - 800 Jahre Bildung“ wurden von Prof. Andreas Theurer und Prof. Jürgen Schwarz das „Rote Gebäude“ und das „Minerva-Projekt“ vorgestellt. Als Minerva wird in der römischen Mythologie die Göttin des Handwerks, der Weisheit und der schönen Künste bezeichnet. Sie ist die Tochter des Jupiter und entspricht somit der griechischen Athene. Als Stadtgöttin Roms hatte sie einen Tempel auf dem Aventin. Auch auf dem roten Gebäude der Fachhochschule thronte einst die Minerva. Doch dies ist bereits seit mehr als 60 Jahren nicht mehr der Fall. Prof. Jürgen Schwarz erläutert warum. Aus diesem Grund wurde das „Minerva-Projekt“ ins Leben gerufen. Denn die Patronin der Wissenschaft und Weisheit soll mit Blick auf die Stadt Köthen auf das Dach des roten Gebäudes, in welchem der Fachbereich Elektrontechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurswesen angesiedelt ist, zurückkehren. Die zweistündige Probeaufstellung der neuen noch aus Schaumstoff gefertigten Minerva am 2. August 2007, konnte die Öffentlichkeit sowie die Denkmalschutzbehörde überzeugen. Dennoch fehlen aufgrund der hohen Kosten noch immer Gelder für die vollständige Realisierung des Projektes. Interessierte können sich auf der eigens für die Minerva eingerichteten Homepage www.minerva-projekt.de über das Vorhaben informieren und natürlich eine Spende dafür leisten. Bisher sind 28 Prozent der nötigen Mittel vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass schon bald die neue Minerva auf dem Dach des roten Gebäudes thronen kann.
[rbwAKTUELL 25.04.12]
Da in Staßfurt wie in vielen Städten und Gemeinden die Finanznot herrscht, denkt man über den Einsatz sogenannter ehrenamtlicher Hilfs-Polizisten, die zukünftig für Ordnung und Sicherheit speziell in den Ortsteilen sorgen sollen, nach. Ein nachahmender Gedanke?