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Bitterfeld-Wolfen: Brachliegende Industrielandschaften, menschenleer und verlassen… und trotzdem faszinierend. So malt Robert Schneider die traditionellen Industrielandschaften Bitterfeld und Schlesien. Unter dem Namen „Das Geheimnis der Industrielandschaften“ wurde seine Ausstellung in der Galerie am Ratswall am 22. Mai eröffnet. Zu sehen, sind Bilder aus den Zyklen Bitterfeld und Slask, welche 1997 zum ersten Mal in der Galerie ausgestellt wurden.
Der Bitterfeld-Zyklus wurde von 1991 – 1993 gemalt. Ihm unterliegt der Gedanke über das Ende des Real-Szialismus. Die Ideologie hat abgewirtschaftet und hinterlässt nur Industriebrachen. Der Slask-Zyklus, gemalt in den Jahren von 1993 – 1996, ist ein Beispiel für das Ende der Schwerindutrie im herkömmlichen Sinne. Gigantische Anlagen, der Natur und ihren eigenen zerstörerischen Prozessen überlassen. Wie auch auf diesem Bild zu sehen:
Bereits seit über 40 Jahren ist der in Südbaden geborene in der Malerei tätig und er konnte sich auch nie etwas anderes vorstellen. Die Malerei ist für den 68jährigen somit von großer Bedeutung.
Auch wenn die Bilder der Industrielandschaften verlassen und etwas düster wirken, grauenhaft sind sie nicht, denn es sind Sinnbilder des Vorgehens und des Verfalls, die trotzdem etwas schönes und geheimnisvolles an sich haben. [rbwAKTUELL 23.05.12]
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