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Bitterfeld-Wolfen: Auf ihrer Gerichtsbereisung durch Sachsen-Anhalt kehrte die Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb auch in das Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen ein. Zusammen mit Vertretern des Amtsgerichts, der Jugendgerichtshilfe und des Sozialen Dienstes der Justiz führte sie eine Diskussionsrunde mit dem Thema Vermeidung gegen Jugendkriminalität. Das dies zum Teil schon gelungen ist sieht die Justizministerin sehr positiv und will die Kriminalitätsrate auch zukünftig weiter senken. Allerdings ist dies nicht so einfach, da es mehr Bedarf als Möglichkeiten für Hilfe der Jugendlichen gibt, wie Frau Kolb erklärt.
Die meisten Straftaten Jugendlicher würden in Eigentumsdelikten und Verkehrsdelikten liegen, meint Kolb. Man versuche zwar, die Verurteilung unmittelbar der Straftat folgen zu lassen, doch scheitert dies nur an den vielen Vorschriften, die eingehalten werden müssten. Doch wäre Bitterfeld-Wolfen ein gutes Vorbild, um diesen entgegen zu wirken. Und somit gingen alle Beteiligten um einige Erfahrungen und gute Ratschläge reicher aus dieser Diskussionsrunde heraus.
[rbwAKTUELL 29.07.10]
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