Newsflash 2 von 6: Aken: Das Schöpfwerk wurde mittlerweile wieder auf den Normalbetrieb umgestellt * Zusammen mit den drei gesondert aufgestellten Großpumpen können insgesamt 8m³ Wasser pro Sekunde von der Taube in die Elbe gepumpt werden * Die Landstraße 63 zwischen Aken und Dessau bleibt noch weiterhin gesperrt * Die Sekundarschule „Am Burgtor“ und die Grundschule „Werner Nolopp“ nehmen am 20. Juni den Schulbetrieb wieder auf * Schüler der noch geschlossenen „Elbe-Schule“ müssen noch warten * Sie sollen ab dem 24. Juni übergangsweise in der Schule „Am Burgtor“ unterrichtet werden
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Talk zum Solidarpakt
Luth. Wittenberg: „Oberhausen blutet, Jena boomt! – ist der Solidarpakt noch gerecht?“ so lautete die Überschrift der aktuellen Ausgabe von „Talk am Turm“ in der Evangelischen Akademie zu Wittenberg.
Um dieses emotionale Thema sachlich besprechen zu können, präsentierte Referent Felix Leibrock den Gästen zunächst die Fakten. So sei die pro Kopfverschuldung in Oberhausen mit 9600 Euro 24 Mal zu hoch wie in Jena, Grund für diese große Schuldenlast sind auch die Zinszahlungen aus den Krediten, die Oberhausen zur Zahlung des Solis aufnehmen musste. 263 Millionen Euro gingen in den letzten 20 Jahren aus der Stadt in den Osten. Doch natürlich kann man von Oberhausen nicht auf den Rest der „alten Bundesländer“ schließen.
Vorgestellt wurde beim „Talk am Turm“ auch eine Studie von sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstituten, die sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung und Förderungsmöglichkeiten in Ost und West beschäftigte.
Bis dahin gilt es im Osten verantwortungsbewusst mit den Geldern aus dem Solidarpakt zu haushalten. Fragwürdige Projekte wie Schierke zum „St. Moritz des Harzes“ zu machen oder einen Elbe-Saale-Kanal für 150 Millionen Euro zu bauen, obwohl Verkehrsexperten und Naturschützer schon jetzt davor warnen, sollten dagegen noch einmal überdacht werden.
[rbwAKTUELL 26.04.12]
Auf Grund der demografischen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt bis 2050 diskutiert man über eine Stadt Anhalt, welche sich aus der Stadt Dessau-Roßlau sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg zusammensetzt. Die heutigen Städte wären dann Stadtteile. Ein denkbares Szenario?