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"Justizzentrum Anhalt" eingeweiht

rbwAKTUELLDessau-Roßlau: Gerade im Jubiläumsjahr Anhalt 800 gibt es viele symbolische Anhalt Zugehörigkeitsbekundungen. Die einen sind durchaus ernstzunehmen andere hingegen schwimmen gern auf der Anhalt Welle mit. Doch das was da am Donnerstag während der Namensgebung des Justizzentrums in Dessau-Roßlau gesagt und getan wurde waren mehr als nur Lippenbekenntnisse, geht es doch immerhin nach bekannt werden der Schließung der JVA in Dessau-Roßlau um die Zusicherung des Justizstandortes. Ministerpräsident Reiner Haselhof steht zum Justizzentrum Anhalt, rüttelt nicht an den Fundamenten. In seinem Grußwort hob Haseloff die identitätsstiftende Bedeutung des neuen Namens hervor. Der Stadtrat hatte im Herbst 2011 für die Umbenennung in Justizzentrum, Anhalt gestimmt. So soll die besondere Verbindung von Justiz und der Region Anhalt hervorgehoben werden. Am Justizstandort Dessau-Roßlau sind heute neben dem Sozialen Dienst und der Justizvollzugsanstalt sechs Gerichte und die Staatsanwaltschaft ansässig. Für Oberbürgermeister Klemens Koschig ist die Standortsicherung der Justizbehörde in der immer mehr ausblutenden Stadt besonders wichtig. Die Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb unterstrich die Bedeutung des Justizstandortes Dessau-Roßlau. „Wir sind froh, hier ein Justizzentrum zu haben, an dem fast alle Gerichte unter einem Dach sind.“ „Die Justizlandschaft in Dessau-Roßlau ist gut aufgestellt. Kurze Wege erleichtern den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Gericht“, so Kolb. Der Landgerichts-Standort sei gesichert, betonte sie. Auch an dem Bestand der anderen Gerichte und der Staatsanwaltschaft gebe es keinen Zweifel, sagte die Ministerin. Das Justizzentrum wurde von 1994/95 zunächst für das Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt, das Landgericht, sowie das Arbeitsgericht errichtet. Heute hat dort auch das Sozialgericht Dessau-Roßlau seinen Sitz. Daneben gehört das benachbarte Finanzgericht dem Justizzentrum an. [rbwAKTUELL 26.06.12]

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Auf Grund der demografischen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt bis 2050 diskutiert man über eine Stadt Anhalt, welche sich aus der Stadt Dessau-Roßlau sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg zusammensetzt. Die heutigen Städte wären dann Stadtteile. Ein denkbares Szenario?

 

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