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Intercity Express erfasst PKW
Osternienburger Land: Mehr als 300 Meter riss am Freitagmorgen ein Intercity Express am Bahnübergang zwischen Dornbock und Diebzig im Altkreis Köthen einen Kleinwagen und dessen Fahrer mit sich. Der ICE war auf der Bahnstrecke Magdeburg-Dresden unterwegs. Wie sich die Lage beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte darstellte, erläuterte Gemeindewehrleiter Uwe Gebel.
Die Identität des Unfallopfers ist noch nicht schlussendlich geklärt. Der Opel Corsa, welcher unter dem Triebwagen des ICE eingeklemmt war und ein Kennzeichen des Altkreises Köthen trägt, ist den ortsansässigen Feuerwehrkameraden jedoch bekannt. Er stamm aus dem naheliegenden Dorf Bobbe.
Mehr als 200 Reisende kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden mit einem Ersatzzug vom Unfallort in Richtung Magdeburg gebracht.
Spekuliert wird, dass der Verunglückte aus Richtung Diebzig den beschrankten Bahnübergang befuhr. Eine Auswertung ergab, dass die einseitigen Schranken ordnungsgemäß schlossen. Dennoch, so wird berichten sei der Mann mit seinem Fahrzeug auf die Gleise gefahren und ausgestiegen. Auch ein weit vor dem Bahnübergang eingeleitetes Bremsmanöver des Zugführers konnte die Kollision nicht verhindert. Der Verunglückte war auf der Stelle tot. Zur Unfallaufnahme waren mehrere Beamte des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld im Einsatz. Auch ein Helikopter unterstützte die Rekonstruktion den Unfallherganges.
[rbwAKTUELL 05.10.12]
Auf Grund der demografischen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt bis 2050 diskutiert man über eine Stadt Anhalt, welche sich aus der Stadt Dessau-Roßlau sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg zusammensetzt. Die heutigen Städte wären dann Stadtteile. Ein denkbares Szenario?