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Das große Aufräumen hat begonnen
Aken: Bereits am Sonntag wurde die Evakuierung der Stadt Aken aufgehoben. Nun stehen den Bewohnern der Kleinstadt arbeitsreiche Tage bevor. In vielen Wohnungen stand das Wasser im Erdgeschoss bis zu einem Meter hoch. Jetzt wird jede Hand benötigt um die wasserdurchtränkten Einrichtungsgegenstände zu entsorgen. Der Abfallentsorger Tönsmeier fährt Sonderschichten. Die Schadenshöhe ist bei weiten noch nicht absehbar.
Unterdessen vermeldet der Landkreis Anhalt-Bitterfeld, dass das Schöpfwerk wieder reibungslos arbeitet. Es wurde von Probe- auf Normalbetrieb umgestellt. Die Funktionsfähigkeit wird täglich kontrolliert. Die in der Nähe zum Schöpfwerk positionierten drei Pumpen bleiben bis auf Weiteres vor Ort, um im Bedarfsfall – z.B. bei Ausfall des Schöpfwerks – wieder in Betreib zu gehen.
Die L 63 (Aken – Dessau) bleibt nach wie vor gesperrt. Unvernünftige PKW-Fahrer haben mehrfach versucht diese Strasse, trotz Sperrung und trotz des vorhandenen Kies- und Schotterdammes zu passieren. Deshalb wurden am Dienstag Betonelemente auf den Straßenkörper verbracht, um ein Befahren durch den Individualverkehr zu unterbinden.
Weiterhin nehmen in Aken die Sekundarschule „Am Burgtor“ und die Grundschule „Werner Nolopp“ den Schulbetrieb wieder auf. Schlechte Nachrichten gibt es aus Diebzig. Der Ort ist nach wie vor nicht erreichbar. Auch die Bungalowsiedlungen Akazienteich, Löbitzsee und Neolithteich stehen weiter unter Wasser. Die Evakuierungsanordnungen für die Orte sowie für Kühren bleiben weiterhin bestehen.
[rbwAKTUELL 19.06.13]
Auf Grund der demografischen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt bis 2050 diskutiert man über eine Stadt Anhalt, welche sich aus der Stadt Dessau-Roßlau sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg zusammensetzt. Die heutigen Städte wären dann Stadtteile. Ein denkbares Szenario?