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Lutherstadt Wittenberg: 80 Zentimeter breit sollten Türen sein, damit ein Rollstuhlfahrer sie problemlos passieren kann, 30 Prozent der deutschen Bahnhöfe sind nicht behindertengerecht! Das waren nur zwei der zahllosen Informationen zum Thema „Barrierefrei Leben!“, die es bei der jüngsten Veranstaltung im Wittenberger Nachbarschaftstreff-West gab. „Jede Barriere ist eine zuviel“ lautete das Motto zum Protesttag von „Aktion Mensch“, an der sich der Treff beteiligte.
In Vorbereitung auf den Tag war Massny mit Schülern auf eine Fototour durch Wittenberg-West gegangen, gemeinsam haben Sie dokumentiert wo Rollstuhl- oder Rollator-Fahrer Probleme bekommen könnten oder wo Alt und Jung Barrierefrei ans Ziel kommen. Das Fazit des Projektes war folgendes.
Barrierefreiheit geht alle etwas an mahnte Massny, schließlich würden wir alle älter und sind dann vielleicht auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen. Dass es die auch in Extra-leichten Varianten gibt, wurde im Nachbarschaftstreff ebenso thematisiert, wie Möglichkeiten zum behindertengerechten Wohnen in Wittenberg, die es durchaus gibt, wenn auch in sehr begrenzter Zahl. „Jede Barriere ist eine zuviel“, auch in Wittenberg gibt es noch einige, die beseitigt werden müssen!
[rbwAKTUELL 09.05.12]
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