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Bitterfeld-Wolfen: Am 02. August besuchte Beate Bröcker, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales, die Neue Bitterfelder Wohnungs- und Baugesellschaft. Grund des Besuches war unter anderem die Vorstellung zweier neuer Projekte, an denen die Neubi momentan arbeitet. So stand für die Staatssekretärin als erstes ein Besuch in der Dessauer Straße in Bitterfeld auf dem Programm. Hier startete vor Kurzem das „Jugendwohnen“, welches vor allem für Menschen mit geringem Einkommen gedacht ist. Die Mieter können hier durch Mithilfe bei Instandsetzungsarbeiten wie malern, tapezieren oder Fußbodenarbeiten den monatlichen Mietpreis deutlich reduzieren. Und das für 5 Jahre. Gerade für Jungverdiener stellt diese Einsparung eine große Entlastung dar.
Ein weiteres Projekt, welches nun ins Rollen gebracht werden sollte, stellte die Neubi im Anschluss in ihren Räumlichkeiten vor. Hierbei handelt es sich um das „MehrGenerationenWohnen“. Wie der Name schon sagt, sollen hier mehrere Generationen – von Kindern bis hin zu Senioren – zusammen in einem Gebäude wohnen. Hier soll jedoch nicht nur nebeneinander her sondern auch miteinander gelebt werden, so dass die einzelnen Generationen und Mietparteien auch gemeinsam interagieren.
Umgesetzt werden soll dieses Projekt mit mehreren regionalen Kooperationspartnern, darunter die Euro-Schulen Bitterfeld-Wolfen, welche die Grundidee zum Projekt lieferten, die Kreishandwerkerschaft, die KomBA, der Landkreis sowie die Neubi, welche die Immobilie zur Verfügung stellt.
Im Anschluss müssen dann von außen Anreize geschaffen werden, damit die verschiedenen Mietparteien miteinander kommunizieren und zusammen kommen. Hierfür ist ein Partner mit sozialer Ader gefragt, im Gespräch ist momentan die Caritas. In Braunschweig und Hoyerswerda konnten im übrigen schon positive Erfahrungen mit solche einem Projekt gesammelt werden.
Ein passendes Gebäude für dieses Projekt wurde bereits in der Innenstadt gefunden. Dieses ist teilweise bewohnt, so dass es auch schon Mieter gibt, die eventuell in das Projekt integriert werden könnten. Eine der Wohnungen im Gebäude wurde auch vor mehreren Jahren bereits behinderten gerecht umgebaut.
Der Umbau des Gebäudes soll möglichst im Frühjahr 2013 beginnen, so dass der Bezug des Hauses und damit auch die aktive Belebung des Projektes 2014 realisiert werden kann. Wer Interesse hat am MehrGenerationenWohnen teilzunehmen, der kann sich gern bei Gisela Mosinski, Managerin für soziale Projekte bei der Neubi, melden. [rbwAKTUELL 09.08.12]
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