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„Aktion Noteingang“ gestartet
Bitterfeld-Wolfen: „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ – ein Titel, den auch die Stadt Bitterfeld-Wolfen erhalten möchte. Im Rahmen dessen startete am 22. Oktober auch die „Aktion Noteingang“. Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen gab hierfür zusammen mit Schülern des Heinrich-Heine-Gymnasiums und der Polizei Anhalt-Bitterfeld vor dem historischen Rathaus offiziell den Startschuss.
Die Aktion Noteingang ist ein wesentlicher Teil des Aktionsplanes für ein demokratisches Miteinander. Sie wurde von Schülern des Heinrich-Heine-Gymnasiums initiiert und gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft umgesetzt und soll ein sichtbares Zeichen setzen für demokratische Grundwerte einzustehen.
Zunächst startet die „Aktion Noteingang“ mit den öffentlichen Gebäuden der Stadt, doch auch Unternehmen, Feuerwehren oder Vereine können mit einem Aufkleber signalisieren, dass sie Schutz in Bedrohungs- und Gewaltsituationen bieten. Jeder ist aufgerufen durch persönliches Engagement und Eigeninitiative diesen Prozess aktiv zu unterstützen.
Für dieses bürgerschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz könnte dann auch bereits Ende Januar der Titel „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ an Bitterfeld-Wolfen verliehen wären. Nach Quedlinburg wäre es dann erst die 2. Stadt in Sachsen-Anhalt, die diesen Titel trägt. [rbwAKTUELL 24.10.12]
Auf Grund der demografischen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt bis 2050 diskutiert man über eine Stadt Anhalt, welche sich aus der Stadt Dessau-Roßlau sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg zusammensetzt. Die heutigen Städte wären dann Stadtteile. Ein denkbares Szenario?