Lutherstadt Wittenberg: Lange Gesichter sah man beim Unterjüdenstraßen-Entenrennen in Wittenberg, denn die kleinen gelben Schwimmer ließen sich auch nach über einer Stunde nicht am Ziel blicken. Dabei waren die Plastiktierchen sonst zuverlässig mit der Strömung des Rischebachs unterwegs gewesen – doch dieses Mal blieb der leer. Kurzerhand beschloss Organisator Hans-Joachim Schmidt das Rennen am Pfingstwochenende zu wiederholen und bis dahin hatte man auch herausgefunden wo die gelbe Meute abgeblieben war.
Dabei hat das Team vom INGO durchaus Erfahrung mit dem Wettkampf der Spielzeug-Schwimmer, lud man doch schon zum 11. Mal zum Benefiz-Wettkampf auf dem Rischebach ein. Treffpunkt war wie immer an der Lutherstraße, wo die kleinen Schwimmer für eine kleine Spende gemietet werden konnten und wo dann über 200 Tierchen auf die Strecke geschickt wurden.
Schnell verschwanden die Enten aus dem Blickfeld ihrer Paten und kamen erst am Kirchplatz wieder ans Tageslicht, wo die großen und kleinen Rennenten-Fans schon auf die gelbe Truppe wartete. Für die schnellsten Schwimmer bzw. ihre Besitzer gab es kleine Preise doch erst einmal galt es für das Team um Schmidt die richtige Reihenfolge am Ziel zu bestimmen.
Ente für Ente wurde aus dem kalten Bach gefischt, danach wurden die Preise verteilt, die von zahlreichen Unternehmen aus der Lutherstadt Gespendet wurden, so dass der Erlös des Rennen selbst komplett an die José Carreras Stiftung gehen kann. Der Hauptpreis war auch beim 11. Unterjüdenstraßen-Entenrennen eine leckere Torte der Bäckerei Jäger, die an Ente Nummer 56 ging und die gehörte Heidi Nürnberger. Ein Erinnerungsfoto mit der Siegerin und dann war das 11. Entenrennen in Wittenberg Geschichte, im kommenden Jahr sollten sich Quietsch-Entenfans den 1. Juni für das nächste Benefizrennen freihalten.
[rbwAKTUELL 21.05.13]
Da in Staßfurt wie in vielen Städten und Gemeinden die Finanznot herrscht, denkt man über den Einsatz sogenannter ehrenamtlicher Hilfs-Polizisten, die zukünftig für Ordnung und Sicherheit speziell in den Ortsteilen sorgen sollen, nach. Ein nachahmender Gedanke?