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Köthen: Den Familien- und Arbeitsalltag gut miteinander zu verbinden, gestaltet sich oft als schwierig. Aus diesem Grund lud am Donnerstag die Köthener Beratungs- und Handelsgesellschaft gemeinsam mit Bündnispartnern zu einem Informationstag zum Thema Wiedereinstieg.
Mehr als zwei Drittel aller Frauen wünschen sich ein berufliches Comeback nach einer Familienzeit. Denn der Beruf dient der Existenzsicherung, ist wichtig für das Selbstwertgefühl und sorgt für die notwendige finanzielle Sicherheit im Alter. Doch gerade für Frauen, die mehrere Jahre aus der Erwerbstätigkeit ausgeschieden sind, ist der Wiedereinstieg nicht selten ein Hindernislauf. Um Frauen in der Phase des beruflichen Comebacks Orientierung und Beratung zu bieten, initiiert und unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Titel „Infotag Wiedereinstieg“ bundesweit Veranstaltungen zum Thema Berufsrückkehr. So auch am vergangenen Donnerstag in der Beratungs- und Handelsgesellschaft in Köthen. Auf welches Thema sich dort speziell orientiert wurde, verriet Heidemarie Paarmann, Geschäftsführerin der BHS.
Zahlreiche vor allem weibliche Besucher nutzen dieses Angebot und informierten sich über ihre ganz persönlichen Möglichkeiten. Besonders die beiden Workshops, die gleich zweimal angeboten wurden, fanden großen Anklang. Gemeinsam mit dem lokalen Bündnis für Familie in Anhalt-Bitterfeld bemühte man sich, herauszufinden, welche Infrastruktur nötig ist, um Familien- und Arbeitsalltag gut miteinander zu verbinden. Wie das sogenannte Projekt „wellcome“ des lokalen Bündnisses genau aussieht, schilderte uns Sandra Kurtmann, Koordinatorin des Projekts.
Wer den Infotag verpasst hat und weitere Informationen zum Thema Wiedereinstieg haben möchte, wendet sich einfach an die Beraterinnen und Berater in der Köthener Beratungs- und Handelsgesellschaft.
[rbwAKTUELL 09.06.09]
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