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Lutherstadt Wittenberg: Das Rechengebäude ist der erste Anlaufpunkt für das Abwasser aus Wittenberg, den umliegenden Ortschaften und der Industrie. Hier wird es vom groben Schmutz befreit, bevor es über den Sandfang in die Klärungsbecken fließt, wo Mikroorganismen für den Abbau der kleinsten Stoffe wie Ammonium sorgen, wie der Abteilungsleiter der Kläranlage Hartmut Nitsche erklärt. Das saubere Wasser wird dann in die Elbe geleitet und das seit fast 2 Jahrzehnten.
Noch immer wird dieses Netz größer, weitere Ortsteile kommen hinzu und werden vom Wittenberger Entwässerungsbetrieb und seinen 46 Mitarbeitern versorgt. Die Gemeinschaftskläranlage die als Pilotprojekt zunächst gefeiert, später als überdimensioniert kritisiert wurde, steht 20 Jahre nach ihrer Gründung auf sicheren Füßen. Die Belastungen für den Stadthaushalt konnten kontinuierlich gesenkt werden und auch die Kosten für die Bürger sinken seit einigen Jahren. Letztere werden zum Jubiläum eingeladen!
Für alle die diese Einladung nicht wahrnehmen können, präsentiert sich der Entwässerungsbetrieb an anderer Stelle, mit einer neu gestalteten Broschüre, die 24 Stunden im Leben der selbsternannten „Klarmacher“ dokumentiert und natürlich im Internet.
[rbwAKTUELL 09.05.12]
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