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Lutherstadt Wittenberg: 20 Jahre Entwässerungsbetrieb Wittenberg, das muss gefeiert werden! Und zu einer guten Geburtstagsfeier gehören Musik und viele Gäste und so lud der Betrieb die Wittenberger zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Zunächst gratulierte aber Oberbürgermeister Eckhard Naumann zum Jubiläum, des Betriebes, der sich in den vergangenen Jahren stetig weiter entwickelt hat und auf einige Meilensteine zurückblicken kann.
Das großflächige Gelände des Entwässerungsbetriebes erkundeten die Besucher bequem per Tschu-Tschu-Bahn, deren erster Stop am Rechengebäude war, wo auch das Abwasser aus Wittenberg, den umliegenden Ortschaften und der Industrie ankommt. Hier wird es vom groben Schmutz befreit, bevor es über den Sandfang in die Klärungsbecken fließt, wo Mikroorganismen für den Abbau der kleinsten Stoffe wie Ammonium sorgen. Das Hauptaugenmerk der Entwässerungsbetriebe ist also klar:
Und auch dorthin lud man die Besucher des Tags der offenen Tür ein – Wasserproben wurden nach Belastung und Inhalten untersucht, natürlich hatte jede Farbe auch eine Bedeutung. Ammonium, Phosphor, all das wird aus dem Wasser gefiltert, Grenzwerte müssen eingehalten werden, nur dann darf das gereinigte Wasser zurück in die Elbe. All das können sich interessierte Gruppen auch unabhängig vom Tag der offenen Tür erklären lassen.
Nur ein Rahmenprogramm mit dem Saxo Fun Orchester und lecker Speisen vom Grill gibt es dann nicht, dafür muss man bis zum nächsten Tag der offenen Tür im Entwässerungsbetrieb Wittenberg warten.
[rbwAKTUELL 14.05.12]
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