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Köthen: So richtig viel Spaß haben die Skater um das Köthener Skateboard-Urgestein Thomas Kirchberg zur Zeit nicht, denn sie werden auf ihrer Sportanlage im Köthener Jürgenweg derzeit sprichwörtlich ausgebremst. Ende 2002 wurde der Skatepark in Köthen eingeweiht, nun rund 10 Jahre später nagt der Zahn der Zeit an der Asphaltschicht. Grund hierfür ist das Absinken der tonnenschweren Hindernisse in den Bodenbelag. Dies macht ein gefahrloses Befahren der Rampen fast unmöglich.
Da sich die Stadt, insbesondere sind hier die Streetworker zu nennen, über die Jahre hinweg mit den Skateboardern solidarisierten, ist Abhilfe in Sicht. Am Montagmorgen schauten sich der Leiter des Köthener Umweltamtes Oliver Reinke und sein Kollege Heiko Zerrennner, welcher für die technische Sicherheit der Köthener Spielplätze zuständig ist, die Anlage gemeinsam mit den Skatern an, um eine Lösung für die Probleme zu finden. Und dieses gelang auch. Kurzerhand wurde das Problem lokalisiert und eine Variante gefunden, welche beide Seiten positiv stimmt. Vor den abgesunkenen Kanten der Rampen wird ein 30 Zentimeter breiter Streifen ausgefräst und dieser mit Flüssigasphalt wieder neu verfüllt. Die Mittel hierfür sind bereits im Haushalt eingestellt.
Die Aufbringung einer komplett neuen Schwarzdecke würde wohl mit mehr als 30.000 Euro zu Buche schlagen. Die anvisierte Variante bleibt im unteren vierstelligen Bereich. Erfolgen soll die Arbeiten allerdings frühestens Anfang Juli. Dies spielt nicht zuletzt auch den Skatern in die Karten, denn sie planen am 23. Juni ein großes Skateboard-Turnier, bei dem vom Anfänger bis zum Profi wieder zahlreiche Fahrer erwartet werden. In den letzten Jahren kamen sogar Skater aus Magdeburg oder auch Leipzig. Die Köthener Skater nutzen die Pfingstferien um sich auf den sportliche Wettstreit vorzubereiten, bei dem auch viele Schaulustige erwartet werden.
[rbwAKTUELL 22.05.12]
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